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Sinne der Katze – Riechen (Nase)

Katzen können viel besser riechen als wir Menschen, sind aber von der Duftwelt, in der Hunde leben, weit entfernt.

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Zum Riechen verfügen Katzen über ca. 20 cm² Riechfläche, der Mensch hat nur etwa 2 cm² Riechfläche. Alle 2 bis 3 Monate setzt die Riechzellenmauser ein und die Riechzellen der Katze erneuern sich.

Quelle: Meine Katze und ich :: Sinne der Katze

Schon kurz nach der Geburt nutzt ein Kitten seinen Geruchssinn. Seine Nase hilft ihm, die Mutterkatzen und “seine” Zitze zu finden. Beim ersten Trinken hinterlässt das eine eigene Duftmarke und findet so immer zu “seiner” Zitze zurück.

Da Katzen aufgrund ihres Geruchssinns nur Futter fressen, was besonders gut riecht, kann es passieren, dass der eine oder andere Katzenhalter eine Mäkelkatze hat, die ihr Futter nicht fressen will.

Hat eine Katze Schnupfen oder ist schon relativ alt und der Geruchssinn ist nicht mehr der Beste, wird die Katze weniger fressen, da der Geruch des Futters kaum noch in die Nase steigt. Abhilfe kann leichtes Erwärmen des Futters schaffen.

Viele Katzen werden geradezu von bestimmten Gerüchen, wie z. B. Katzenminze oder Baldrian, angezogen. Allerdings sind es nur rund 70 Prozent der Katzen, die auf Katzenminze oder Baldrian reagieren.

Ist ein Geruch besonders interessant, flehmen Katzen. Sie nutzen dann das Jacobsonsche Organ.

Der Geruchssinn spielt auch im Sexualleben der Katzen eine große Rolle. Der Duft einer rolligen Kätzin, stimuliert andere Kätzinnen ebenfalls rollig zu werden. Potente Kater werden durch den Duft angelockt und lassen auch eigentlich nicht locker, bis sie ans Ziel gelangen.

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